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Fördern und Fordern in der Schuleingangsphase

Jede Grundschule ist eine "echte" Gesamtschule, eine Schule für alle Kinder in ihrer gesamten Bandbreite von unterschiedlichsten Entwicklungen und familiären Hintergründen, Kinder mit besonderen Begabungen, Lernschwierigkeiten oder Entwicklungsverzögerungen.

Unsere Aufgabe besteht unter anderem darin, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht.

Das bedeutet, dass die Grundschule in der Zeit von der Schulanmeldung (bis November des Vorjahres) bis nach den ersten Wochen der Schulzeit jedes einzelne Kind so genau wie möglich kennen lernen muss.

Je offener und vertrauensvoller dabei die Schulleitung bzw. die Lehrerinnen in einen Erfahrungsaustausch mit den Eltern und - bei Einverständnis der Eltern – mit den Erzieherinnen im Kindergarten treten können, umso besser kann der Schulstart für das einzelne Kind gelingen.

Mit der Neugestaltung der Schuleingangsphase in NRW haben wir in der Grundschule Steinhagen auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen und Vorgehensweisen wesentliche Bausteine bereits erprobt und umgesetzt.

Unser schuleigenes Förderkonzept ist aus der alltäglichen Arbeit mit den Kindern entstanden.

    Individuelle Feststellung von Basiskompetenzen in der Einschulung

    • Schulanmeldung im Herbst des Vorjahres zur Feststellung der Schulfähigkeit
    • Kennen lernen des Kindes im Einzelgespräch mit der Schulleiterin bzw. Konrektorin
    • Durchführung eines ca. 15-minütigen „Tests“ zur Feststellung wesentlicher Basiskompetenzen ( siehe Anlage )
    • Gespräch mit den Eltern ( ergänzende Hinweise durch die Eltern, evtl. Empfehlung  durch die Schulleitung, wenn möglich in Absprache mit dem Kindergarten
    • Probeunterricht bzw. „Schulspiel“: Nach den Osterferien findet für alle „Antragskinder“ (Kinder, die nach dem Stichtag geboren sind) und für Kinder, die keinen Kindergarten besuchen, ein Unterrichtsspiel statt. Nach der Auswertung durch die Lehrerinnen (Unterrichtende, Beobachterinnen) findet mit den Eltern und evtl. auch mit den Erzieherinnen des Kindergartens ein Beratungsgespräch in der Schule statt.
    • Kenntnisnahme der Schulanfängeruntersuchungen der Schulärztin und ggf. Gespräch mit der Schulleitung
    • Besuch der zukünftigen Schulkinder in den 1. Klassen
    • Kennenlern-Nachmittag in der neuen 1.Klasse mit Kindern, Lehrerinnen, Eltern kurz vor den Sommerferien Informationsabend für die Eltern zum Schulanfang kurz vor den Sommerferien

    Individuelle Feststellung der Lernausgangslage nach der Einschulung

    • Sprachliche Entwicklung
    • Mathematischer Bereich
    • Wahrnehmung/ Konzentration
    • Motorik/ Feinmotorik